Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Maik Kussner -3d- Creations
Stand: 20.09.2025
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Maik Kussner -3D- Creations,
(nachfolgend „Anbieter“) und gewerblichen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Erstellung digitaler 3D - Visualisierungen, Animationen, Renderings, Bilder und Videos zur werblichen Darstellung technischer Produkte.
2. Leistungen des Anbieters
2.1. Der Anbieter erstellt digitale Medieninhalte wie 3D-Grafiken, Animationen und Videos zur Präsentation technischer Produkte, z. B. für Marketingzwecke, Webseiten oder Produktvorstellungen.
2.2. Die erwartbare Qualität der Arbeiten, entspricht in etwas den Referenz- Arbeiten auf der Webseite des Anbieters.
2.3. Die Leistungen erfolgen ausschließlich digital und werden remote vom Unternehmenssitz des Anbieters erbracht.
2.4. Die konkreten, zu erbringenden Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Absprache zwischen Kunde und Anbieter und werden in einem schriftlichen Angebot oder der Auftragsbestätigung geregelt.
2.5. Der Anbieter ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Dritte heranzuziehen.
3. Angebot und Vertragsschluss
3.1. Die auf der Webseite des Anbieter dargestellten Referenz- Arbeiten stellen kein verbindliches Angebot dar.
3.2. Angebote des Anbieters erfolgen stets schriftlich und sind aufgrund der Individualität freibleibend. Die im Angebot genannte Kostenschätzung für die zu erbringenden Leistungen sind unverbindlich, solange keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden.
3.3. In gemeinsamer Absprache zwischen Kunde und Anbieter kann aber auch ein fixer Projektpreis vereinbart werden, wenn der zu erbringende Leistungsaufwand gut einschätzbar ist und ein bestimmtes Budget nicht überschritten werden darf.
3.4. Vereinbarungen über eine verbindliche Leistungszeit müssen rechtzeitig erfolgen und setzen voraus, dass zum Beginn der Leistungserbringung alle erforderlichen technischen Unterlagen vorliegen und grundlegende inhaltliche Fragen zum Projekt geklärt wurden. Bei größeren nachträglichen Ergänzungen durch den Kunden während der Leistungserbringung, muss der Zieltermin und der kalkulierte Projektpreis entsprechend angepasst werden.
3.4. Falls der Anbieter die vereinbarte Leistungszeit vorhersehbar überschreitet, wird er den Kunden baldmöglichst in Kenntnis setzen.
3.5. Hat der Anbieter die Verzögerung nicht zu verantworten, wie z.B. durch Betriebsstörungen, Energiemangel, behördliche Anordnung oder höhere Gewalt, verzögert sich die Leistungserbringung angemessen.
3.6. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung des Angebots durch den Kunden und Annahme durch den Anbieter zustande.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
4.1. Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot.
4.2. Alle angegebenen Preise sind Endpreise, da aufgrund des Kleinunternehmerstatus gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer erhoben und auch nicht ausgewiesen wird.
4.3. Zusätzliche Leistungen, die im ursprünglichen Angebot nicht vereinbart waren und auf Wunsch des Kunden ausgeführt werden, müssen schriftlich festgehalten werden und verlängern ggf. den Leistungszeitraum und den Endpreis der Gesamtleistung. Dies gilt auch falls durch den Kunden unrichtige Angaben übermittelt wurden oder notwendige Freigaben verspätet erteilt wurden.
4.4. Die Rechnung ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4.5. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
4.6. Bei Zahlungsverzug werden gesetzliche Verzugszinsen berechnet.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
5.1. Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Unterlagen, Daten und Freigaben rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereitzustellen.
5.2. Verzögerungen aufgrund unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zulasten des Anbieters.
5.3. Der Kunde ist angehalten, Zwischenergebnisse die durch den Anbieter während des Leistungszeitraums zur Sichtung bereitgestellt werden, aufmerksam zu prüfen und zeitnah auf unerwünschte Abweichungen hinzuweisen.
6. Nutzungsrechte
6.1. Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Inhalten zur Verwendung im Rahmen seines Geschäftsbetriebs, z.B. auf seiner Website, in Werbekampagnen oder Social Media.
6.2. Eine entgeltliche Weitergabe der erstellten Inhalte an Dritte ist nicht zulässig.
6.3. Veränderungen die der Kunde ohne Rücksprache selbst vornehmen kann sind z.B. das Einfügen von Texten, Anfügen von eigenem Intro und Outro und eigene Sprach- und Musikspuren hinterlegen. Größere Veränderungen bedürfen der Rücksprache mit dem Anbieter
6.4. Der Anbieter behält sich das Recht vor, abgeschlossene Projekte – unter Wahrung vertraulicher Inhalte – auch nach Beendigung der Vertragslaufzeit, unentgeltlich für eigene Referenzzwecke (z. B. Portfolio, Webseite, Social Media) zu nutzen.
7. Haftung
7.1. Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
7.2. Der Anbieter ist nicht verpflichtet zu prüfen, ob die vom Kunden gemachten Angaben und übertragene Unterlagen Schutzrechte Dritter verletzen könnten. Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter von jeglichen Schadensersatzansprüchen Dritter freizustellen und für alle Schäden, die aus der Verletzung von Schutzrechten erwachsen aufzukommen.
7.3. Der Anbieter haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit und die Gestaltung der Inhalte, die im Auftrag und nach Angaben des Kunden nach bestem Wissen erstellt wurden. Der Kunde ist verpflichtet die vom Anbieter erstellten Inhalte, vor der Freigabe, sorgfältig auf Richtigkeit und Zulässigkeit zu prüfen.
7.4. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn oder Datenverlust, wird keine Haftung übernommen.
7.5. Die Haftung ist im Übrigen auf den Auftragswert begrenzt.
8. Ansprüche bei Mängeln
8.1. Der Kunde ist verpflichtet, die Ergebnisse der Leistungen sorgfältig zu prüfen und Mängel zeitnah mitzuteilen.
8.2. Die Mängelansprüche beschränken sich grundsätzlich auf mindestens drei Nachbesserungsversuche, soweit diese von Umfang und Aufwand durch den Anbieter vertretbar sind.
8.3. Schlagen alle Nachbesserungsversuche fehl, hat der Kunde das Recht eine Herabsetzung der Vergütung zu verlangen. Dabei hat der Kunde zu berücksichtigen, dass die erwartbare Qualität der Leistungen, den Referenz- Arbeiten auf der Webseite des Anbieters entsprechen wird. Unverhältnismäßig stark darüber hinausgehende Erwartungen sind nicht einzufordern und können daher nicht zu einer Herabsetzung der Vergütung führen.
8.4. Schadensersatzansprüche, insbesondere solche aus der Verletzung der Nachbesserungspflicht sind ausgeschlossen, sofern sie nicht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhen.
8.5. Die Verjährung der Mängelansprüche richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
9. Kündigung
9.1. Im Falle einer Kündigung durch den Kunden ohne wichtigen Grund, erhält der Anbieter die Vergütung für die bis dahin bereits erbrachten Leistungen, sowie 25 % der noch ausstehenden Leistungen.
9.2. Nimmt der Kunde, trotz Fertigstellungserklärung des Anbieters, die erbrachte Leistung ohne wichtigen Grund nicht ab, so wird der Anbieter nach Setzung einer angemessenen Frist von seiner Leistungsverpflichtung frei und kann Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen.
9.3. Im Falle der Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Partei, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
10. Umgang mit Unterlagen und Daten
10.1. Die Vom Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen, Daten und sonstige Materialien, werden vom Anbieter vertraulich behandelt und ausschließlich zur Erfüllung des vereinbarten Arbeitsauftrages verwendet.
10.2. Nach Abschluss des Arbeitsauftrages werden sämtliche Arbeitsunterlagen, je nach Vereinbarung, zurückgegeben, gelöscht oder vernichtet. Der Kunde hat sicherzustellen, dass er selbst die originalen Unterlagen einbehält, da der Anbieter für die ihm ausgehändigten Exemplare keine Haftung übernimmt.
10.3. Alle vom Anbieter erstellten Arbeitsdateien werden für mindestens 24 Monate aufbewahrt. Die Aufbewahrungszeit kann sich verlängern, wenn die Arbeitsdateien als Grundlage für Folgeprojekte mit dem gleichen Kunden geeignet scheinen.
10.4. Die im Rahmen der Geschäftsbeziehungen erhobenen Daten werden im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeitet.
11. Schlussbestimmungen
11.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
11.2. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Anbieters.
11.3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
